
Anfang Mai 2008 hat der Zyklon „Nargis“ im Delta des Irrawaddy eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Mehr als 80.000 Tote und 100 000 Verletzte und Obdachlose waren die unmittelbare Folge; hinzu kamen Hunger und Krankheiten. Die Lebensgrundlage vieler Menschen war damit komplett weggebrochen.






Dieses Dorf befindet sich in Zentralburma auf der westlichen Seite des Irrawaddy, in einem selbst für burmesische Verhältnisse unterentwickelten Gebiet.
Seit Anfang 2005 besteht ein Projekt im Dorf Farraum, Thantlang Township, Chin-Staat. Die hiesige Schule bietet Grund-, Mittel- und Oberschulunterricht an und besteht aus drei Gebäuden, die seit 1950 genutzt werden und aufgrund des Materials (Kiefernholz) und des nicht vorhandenen Wetterschutzes baufällig sind.
Burma Projekt e.V. Berlin organisiert seine Arbeit in Burma über mehrere ständige Projektbetreuer, die vor allem für die Vermittlung neuer und das Monitoring laufender Projekte zuständig sind. Die Betreuer haben eine Hilfsaktionsgruppe, bestehend aus 6 Mitgliedern, in Irrawaddy Delta gebildet. Einheimische Freiwilligen können sich in Burma frei bewegen, während die Regierung den internationalen Helfern den Zugang zu den Opfern erschwert und oft sogar verweigert.
Die Flutwelle vom 26. Dezember 2005 hat neben Indonesien, Thailand, Indien und Sri Lanka auch die Küstenregionen Burmas getroffen. In geringerem Ausmaß, aber stark genug, dass dutzende Todesopfer, hunderte Verletzte und tausende Obdachlose zurückblieben. Persönliche Recherchen und zahlreiche Gespräche mit nationalen und internationalen Institutionen ergaben, dass weit über 15.000 Anwohner der Küstenregionen durch die Flutwelle ihre Häuser und Boote verloren haben.
Nach dem Zyklon „Nargis“: Wiederaufbau einer Schule im Ayeyarwady-Delta

