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Tsunami-Projekte im Irrawaddy-Delta

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Eine zerstörte BrückeDie Flutwelle vom 26. Dezember 2005 hat neben Indonesien, Thailand, Indien und Sri Lanka auch die Küstenregionen Burmas getroffen. In geringerem Ausmaß, aber stark genug, dass dutzende Todesopfer, hunderte Verletzte und tausende Obdachlose zurückblieben. Persönliche Recherchen und zahlreiche Gespräche mit nationalen und internationalen Institutionen ergaben, dass weit über 15.000 Anwohner der Küstenregionen durch die Flutwelle ihre Häuser und Boote verloren haben.

Besonders betroffen waren die Provinzen Tenasserim und Irrawaddy sowie der Arakan-Staat, wo ganze Dörfer zerstört wurden. Die Region, in der viele ethnische Minderheiten (Karen, Mon, Arakanesen) leben, wurde im Rahmen der Soforthilfen kaum bedacht und gilt ohnehin als unterversorgtes Gebiet. Das Ausmaß der Schäden war erheblich. Leider erreichten keine genauen Informationen die internationale Öffentlichkeit, so daß Hilfe von außen nur langsam und in geringem Umfang nach Burma gelangte.
Trotz der bereits geleisteten Soforthilfen internationaler Organisationen ist weitere Hilfe nötig, auch wenn durch die gespannte innenpolitische Situation die Tätigkeit unabhängiger Gruppen zusätzlich erschwert wird.
Burma Projekt e.V. Berlin rief im Januar 2005 das Projekt „Boote für die Fischer“ ins Leben. Die Idee dahinter war, daß vor allem Fischerdörfer von den Auswirkungen des Tsunamis betroffen waren und so unterstützt werden sollten, daß sie sich eine neue Lebensgrundlage aufbauen konnten. Zur Realisierung wurden ein Spendenaufruf verfaßt, Freunde und Bekannten angesprochen, Wochenendbasare besucht und eine große Benefizveranstaltung organisiert. Projektorte sind neun Dörfer im Landkreis Ngapudaw, Pathein Distrikt, Irrawaddy Division.

Fischerboote

Es wurden 19 Boote gebaut und vom Pathein-Komitee für Tsunami-opfer an Betroffene Übergeben, die Rechnungsbelege liegen Burma Projekt e.V. Berlin vor.

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Brücke

Durch den Tsunami wurde unter anderem die Holzbrücke des Dorfes Chaung Wa komplett zerstört. Es ist geplant, die ehemalige Holzbrücke durch eine stabilere Neukonstruktion aus Beton zu ersetzen.

 

 

 

 

 

 

 

Schulen und Lebensmittel

Hier Übernahm ebenfalls gemäß der vorherigen Absprachen und unter Kontrolle durch Beauftragte von Burma Projekt e.V. Berlin das Pathein-Komitee für Tsunamiopfer den Kauf von Lehrmaterial und Schuleinrichtungen und die Verteilung von Lebensmitteln für betroffene Familien.


Burma Projekt e.V. Berlin rief im Januar 2005 das Projekt „Boote für die Fischer“ ins Leben. Die Idee dahinter war, daß vor allem Fischerdörfer von den Auswirkungen des Tsunamis betroffen waren und so unterstützt werden sollten, daß sie sich eine neue Lebensgrundlage aufbauen konnten. Zur Realisierung wurden ein Spendenaufruf verfaßt, Freunde und Bekannten angesprochen, Wochenendbasare besucht und eine große Benefizveranstaltung organisiert. Projektorte sind neun Dörfer im Landkreis Ngapudaw, Pathein Distrikt, Irrawaddy Division.

Die Vorbereitungen zur Durchführung des Projektes wurden im Frühjahr 2005 von Christa Freisewinkel und U Khin Maung Yin betreut. Das gesammelte Geld wurde von Mitgliedern von Burma Projekt e.V. Berlin persönlich in die Delta-Region gebracht. Dort erfolgte in Abstimmung mit dem lokalen Pathein-Komitee für Tsunami opfer sowie unabhängigen Persönlichkeiten die Planung für das konkrete Vorgehen. Der Fortschritt des Projektes wurde bisher durch Inspektionen Herbst 2005 von Christa Freisewinkel kontrolliert und dokumentiert.

 
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